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5 Tipps für die achtsame und verantwortungsvolle Nutzung von AI-Technologien

5 Tipps für die achtsame und verantwortungsvolle Nutzung von AI-Technologien

Was sind AI-Technologien?

AI-Technologien, also künstliche Intelligenz-Technologien, sind Computerprogramme, die darauf ausgelegt sind, Aufgaben zu erledigen, die normalerweise menschliches Denken erfordern, wie das Verstehen von Sprache oder das Erkennen von Mustern. Der Begriff „AI-Technologien“ ist ein Überbegriff, der verschiedene Anwendungen umfasst. Einige Beispiele dafür sind ChatGPT, SwissGPT und Perplexity.

Diese Programme oder Anwendungen können mit grossen Mengen an Daten gefüttert werden, um zu lernen und sich zu verbessern. Das bedeutet, sie werden immer besser darin, Fragen zu beantworten, Texte zu schreiben oder Probleme zu lösen, je mehr Informationen sie erhalten. Sie funktionieren ähnlich wie ein sehr schneller und effizienter Assistent, der speziell dafür ausgebildet ist, bestimmte Aufgaben zu erledigen. Jede dieser Anwendungen, wie ChatGPT, Perplexity oder SwissGPT, hat spezielle Fähigkeiten oder Funktionen, die sie einzigartig machen, aber alle nutzen sie die Grundprinzipien der künstlichen Intelligenz, um zu funktionieren.

Warum wird ein achtsamer und verantwortungsvoller Umgang mit AI-Technologien immer wichtiger?

AI-Technologien haben zunehmend mehr Einfluss auf viele Aspekte unseres Lebens haben, von der Arbeitswelt bis hin zu persönlichen Entscheidungen. Künstliche Intelligenz kann grosse Datenmengen analysieren und Entscheidungen treffen, die weitreichende Konsequenzen haben. Daher ist es entscheidend, dass wir selbst und auch unsere Mitmenschen diese Technologien ethisch korrekt eingesetzen, um Diskriminierung, Verletzungen der Privatsphäre und andere negative Auswirkungen auf Menschen und Unternehmen zu vermeiden. Im folgenden Beitrag gebe ich euch 5 einfache Tipps, wie ihr dazu beitragen könnt, das AI-Technologien achtsam und verantwortungsvoll genutzt werden.

Für den folgenden Beitrag hat mein AI-Assistant zusätzlich eine Podcast-Folge erstellt. Wer lieber hört, statt liest, kann den Podcast über folgenden Link hören (ACHTUNG: Podcast ist ausschliesslich von AI erstellt, keine Garantie für Richtigkeit).

1. Lernt den Schöpfer der AI-Technologie kennen

Ich sagen gern, dass der Umgang mit künstlicher Intelligenz vergleichbar ist mit der Interaktion zwischen Menschen. Wenn ich die Vorgeschichte meines Gegenübers kenne, seine Erlebnisse und Charakterzüge verstehe, kann ich seine Handlungen und Entscheidungen wesentlich besser nachvollziehen, als wenn mir diese Informationen fehlen.

Bei der Nutzung von AI-Technologien gelten ähnliche Prinzipien. Erst wenn man versteht, wie AI-Technologien und Sprachmodelle, insbesondere Large Language Models (LLMs), funktionieren, kann man deren Ergebnisse zuverlässig einschätzen. Mehr zur Funktionsweise von ChatGPT steht in meinem Beitrag „Was ist ChatGPT?“.

Es ist wichtig, sich stets vor Augen zu führen, dass AI-Technologien, wie beispielsweise ChatGPT, im Grunde genommen Wahrscheinlichkeitsberechnungen auf der Basis einer enorm grossen Menge an Daten durchführen, die uns oft nicht einmal bekannt sind. Diese Erkenntnis hilft zu verstehen, warum ChatGPT nicht immer jede Frage korrekt beantwortet und warum viele Antworten ähnlich erscheinen mögen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt betrifft die Unternehmen hinter den AI-Technologien. Bei OpenAI ist zunehmend der Weltkonzern Microsoft involviert. Was einst als Non-Profit-Initiative begann, hat sich heute zu einem wirtschaftlich orientierten Konzern entwickelt, bei dem Themen wie Datenschutz möglicherweise nicht immer im Vordergrund stehen. Demgegenüber würde ich behaupten, dass KI-Technologien aus der Schweiz oder aus Deutschland, wie beispielsweise jene von AlpineAI, den nationalen Datenschutzgesetzen möglicherweise eine höhere Priorität einräumen.

2. Hinterfragt jede Aussage der Generative AI bevor ihr sie weiterverwendet

Unabhängig davon, wie kurz oder lang eure Anfrage an die Generative KI ausfällt, ist es unabdingbar, das Ergebnis eingehend zu überprüfen und kritisch zu hinterfragen. Eine künstliche Intelligenz erreicht niemals das Intelligenzniveau eines Menschen und ist nicht in der Lage, sich selbstständig zu überprüfen. Die Tatsache, dass im Hintergrund lediglich eine Wahrscheinlichkeitsrechnung stattfindet, unterstreicht die potenzielle Fehleranfälligkeit des Systems. Zudem ist die Datenbasis, auf der diese Berechnungen basieren, ebenfalls nicht frei von Fehlern.

Es erscheint mir wesentlich, dass das Ergebnis einer AI-Technologie nicht nur auf inhaltliche Richtigkeit geprüft wird, sondern auch auf logische Konsistenz und, je nach Anfrage, auf Übereinstimmung mit eigenen Erwartungen und Vorgaben. Wenn ich beispielsweise beim Verfassen von Blogbeiträgen Inspiration durch die AI-Anwendung SwissGPT suche, passe ich die generierten Antworten stets so an, dass sie meinem persönlichen Sprachstil entsprechen.

3. Beachtet den Datenschutz und nutzt sichere Lösungen

Bitte beachtet, dass alle Daten, die ihr in das Eingabefeld einer KI-Technologie, wie beispielsweise ChatGPT, eingebt, grundsätzlich von dem Anbieter, der hinter der Technologie steht, eingesehen und möglicherweise weiterverwendet werden können. ChatGPT sowie Google Gemini sind diesbezüglich bereits mehrfach negativ in den Schlagzeilen erschienen. Solange ihr lediglich einfache Anfragen stellt und dabei keine schützenswerten Daten übermittelt, mag der Datenschutz noch eine untergeordnete Rolle spielen. Allerdings ist es oft schwierig einzuschätzen, wie schnell sich die Klassifizierung der Datenkategorien ändern kann. Ohne lange darüber nachzudenken, könnten wir versehentlich Namen oder Adressen unserer Kunden in das Eingabefeld eingeben, was nicht rückgängig gemacht werden kann. Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, sollte von Anfang an Lösungen nutzen, die den Datenschutzanforderungen des eigenen Unternehmens oder des eigenen Landes entsprechen. In der Schweiz könnte dies beispielsweise SwissGPT von AlpineAI sein. Alternativ ist es möglich, OpenSource-Modelle zu verwenden und diese sogar eigenständig zu hosten bzw. zu betreiben.

4. Trennt Aufgaben, die für eine Künstliche Intelligenz bestimmt sind von denen, welche Menschen vorbehalten sind

An dieser Stelle möchte ich mit dem Beginn meines letzten Vortrags zitieren: „Ich weiss, dass es KI-Apps zur Pflanzenerkennung gibt, doch wenn ich sonntags mit einer guten Freundin, die Pflanzenexpertin ist, wandern gehe, benötige ich keine KI.“

Hiermit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass es zunehmend wichtiger wird, dass wir lernen zu entscheiden, welche Aufgaben wir mit Hilfe von KI-Technologien erledigen und welche nicht. Zunächst gilt es zu bestimmen, für welche Anwendungsfälle die AI-Technologie möglicherweise überlegene Fähigkeiten besitzt oder zumindest einen effizienteren Ansatz bietet. Ein nützliches Werkzeug zur Identifikation von KI-Anwendungen ist der Generative AI Use Case Finder.

Im nächsten Schritt müssen jedoch auch ethische und moralische Überlegungen einbezogen werden. Möchten wir beispielsweise, dass eine KI-Technologie in Zukunft unsere privaten Geburtstagsgrüsse beantwortet, oder ist das eine Aufgabe, die wir lieber selbst übernehmen möchten? Ich persönlich werde sicherlich weiterhin meine Postkarten eigenhändig schreiben. Diese Entscheidung muss jedoch jeder für sich selbst treffen.

5. Teilt eure Erfahrungen mit euren Mitmenschen

Und zum Abschluss möchte ich euch motivieren, eure Erfahrungen mit den AI-Technologien zu teilen und darüber zu sprechen. Egal ob die Erfahrung erfolgreich oder nicht war, sicher war sie lehrreich. Das Feld der AI-Anwendungen ist noch sehr neu und wir werden kontinuierlich lernen uns zu verbessern. Dabei hilft es, wenn wir nicht jede Erfahrung selbst oder alleine machen, sondern uns austauschen und auch von den Erfahrungen anderer profitieren.

Teilt eure eigenen Erfahrungen und fragt auch aktiv in eurem Netzwerk nach Erfahrungsberichten. Eine meiner Lieblingsfragen, wenn ich ein Panel zu Künstlicher Intelligenz moderiere, ist die Frage nach dem Lieblings-Prompt. Aus den Antworten lerne ich immer wieder dazu und bekomme gleichzeitig neue Inspirationen für weitere Usecases, Nutzungsarten und mehr.

Zudem habe ich eine WhatsApp Gruppe gegründet, in der ich regelmässig News, Events und Updates rund um AI-Technologien, Künstliche Intelligenz und Chatbots poste. Jeder ist herzlich Willkommen dabei zu sein. Einfach diesem Link zur WhatsApp Gruppe folgen.

Lust auf mehr?

Ich habe eine Vielzahl an Angeboten, Vorlagen und nützlichen Links zum verantwortungsvollen und achtsamen Umgang mit AI-Technologien erstellt. Schaut mal auf meine Seite zu AI mit Weitsicht.

Nichts dabei?

Dann schreibt mir eine Nachricht mit euren Wünschen und Fragen und wir finden ein Angebot für euch. Schickt mir einfach eine Nachricht per WhatsApp Nachricht oder per E-Mail.

Oder kommt direkt in meine WhatsApp Gruppe – da poste ich regelmässig Usecases, News, Best Practices, Events und vieles mehr rund um Chatbots, ChatGPT und Co..

Diesen Beitrag gibt es übrigens auch als Podcast-Folge

Achtung! Der Podcast wurde komplett von meinem AI-Assistant auf Basis meines Beitrags erstellt – keine Garantie für Fehl-Inhalte.

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