*Dieser Beitrag basiert auf einem YouTube-Video von Sophie Hundertmark, Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Fokus auf Chatbots und strategische AI-Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Sophie ist Forscherin und Dozentin an der Hochschule Luzern und promoviert im Bereich Conversational AI an der Universität Fribourg. Der Blogtext wurde mithilfe eines Custom GPT-Modells erstellt, das auf Sophies Video-Inhalte, Sprachstil und Fachwissen trainiert wurde. So entstehen fundierte, aktuelle Beiträge auf Basis eigener Expertise von Sophie Hundertmark.
Den Link zum Video findet ihr am Ende dieses Beitrags.
Eine Konkurrenzanalyse ist weit mehr als ein oberflächlicher Vergleich mit anderen Unternehmen. Gerade wenn es um Inhalte, Sichtbarkeit und Positionierung geht, lohnt es sich, genauer hinzuschauen: Wann werden eure Wettbewerber erwähnt? Wann wird eure eigene Marke genannt? Und welche Themen besetzt die Konkurrenz bereits erfolgreich, die bei euch bislang kaum oder gar nicht vorkommen?
Eine detaillierte Konkurrenzanalyse hilft euch dabei, genau diese Unterschiede sichtbar zu machen. Dabei geht es nicht darum, erfolgreiche Wettbewerber einfach zu kopieren. Vielmehr könnt ihr erkennen, welche Ansätze funktionieren, wo noch Potenziale liegen und an welchen Stellen ihr euch bewusst anders positionieren könnt.
Von der groben Analyse in die Tiefe gehen
Eine erste Wettbewerbsanalyse liefert zunächst einen Überblick: Wo steht ihr aktuell im Vergleich zur Konkurrenz? Welche Unternehmen sind besonders sichtbar und welche Themen spielen eine wichtige Rolle?
Im nächsten Schritt solltet ihr stärker in die Inhalte einsteigen. Denn erst dort werden Unterschiede deutlich, aus denen sich konkrete Maßnahmen ableiten lassen.
Interessant sind beispielsweise Fragen wie:
- Bei welchen Themen wird euer Wettbewerber erwähnt und bei welchen eure Marke?
- Welche Inhalte oder Themenfelder deckt die Konkurrenz bereits erfolgreich ab?
- Welche relevanten Themen fehlen bei euch bislang?
- Welche Stärken könnt ihr bei euren Wettbewerbern erkennen?
- Wo gibt es Möglichkeiten, euch bewusst von der Konkurrenz abzugrenzen?
Damit entwickelt sich die Konkurrenzanalyse von einer reinen Bestandsaufnahme zu einem Werkzeug für eure eigene Content- und Positionierungsstrategie.
Content-Gaps zwischen euch und euren Wettbewerbern erkennen
Besonders interessant sind sogenannte Content-Gaps. Damit sind Themen, Fragestellungen oder Inhalte gemeint, die ein Wettbewerber bereits berücksichtigt, während sie in eurem eigenen Content noch fehlen.
Wenn ein Wettbewerber beispielsweise zu bestimmten Fragestellungen regelmäßig sichtbar ist und eure Marke dort kaum auftaucht, kann das ein Hinweis auf eine relevante Lücke sein. Ihr könnt anschließend prüfen, ob dieses Thema auch für eure Zielgruppe und eure Positionierung sinnvoll ist.
Wichtig ist dabei: Nicht jede Lücke muss automatisch geschlossen werden. Entscheidend ist, ob das jeweilige Thema tatsächlich zu euren Zielen, eurer Expertise und eurer Zielgruppe passt.
Von den Stärken der Konkurrenz lernen
Eine gute Konkurrenzanalyse konzentriert sich nicht nur darauf, was andere Unternehmen falsch machen. Mindestens genauso wichtig ist die Frage: Was macht der Wettbewerber besonders gut?
Vielleicht werden bestimmte Themen sehr verständlich erklärt. Vielleicht werden Fragestellungen aufgegriffen, die für die Zielgruppe besonders relevant sind. Oder ein Wettbewerber schafft es, sich zu bestimmten Themen besonders klar zu positionieren.
Solche Erkenntnisse könnt ihr als Inspiration nutzen. Dabei geht es nicht darum, Inhalte eins zu eins zu übernehmen. Stattdessen könnt ihr analysieren, welche Prinzipien hinter erfolgreichen Inhalten stehen und wie ihr diese auf eure eigene Strategie übertragen könnt.
Bewusste Abgrenzung statt Kopieren
Eine Konkurrenzanalyse kann euch außerdem zeigen, wo ihr bewusst einen anderen Weg einschlagen könnt.
Wenn sich beispielsweise mehrere Wettbewerber sehr stark auf dasselbe Thema konzentrieren, müsst ihr nicht zwangsläufig ebenfalls genau diesen Schwerpunkt setzen. Stattdessen könnt ihr überlegen, welches relevante Themenfeld bislang weniger besetzt ist und besser zu eurer eigenen Positionierung passt.
Genau hier wird die Konkurrenzanalyse strategisch besonders wertvoll: Ihr erkennt nicht nur, was andere machen, sondern könnt daraus ableiten, was ihr bewusst anders machen möchtet.
Das kann bedeuten, andere Themen zu priorisieren, eine spezifischere Zielgruppe anzusprechen oder bestehende Fragestellungen aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Konkurrenzanalyse als Grundlage für die eigene Content-Strategie
Eine detaillierte Konkurrenzanalyse liefert euch damit wichtige Impulse für eure weitere Content-Strategie. Sie zeigt euch, wo ihr aktuell steht, welche Themen bereits stark durch Wettbewerber besetzt sind und wo noch Chancen für eure eigene Positionierung bestehen.
Der entscheidende Punkt ist, die Erkenntnisse nicht isoliert zu betrachten. Nutzt sie vielmehr als Grundlage für konkrete Entscheidungen: Welche Content-Gaps möchtet ihr schließen? Von welchen Stärken der Konkurrenz könnt ihr lernen? Und an welchen Stellen möchtet ihr euch bewusst differenzieren?
So wird aus der Beobachtung eurer Wettbewerber eine konkrete Strategie für eure eigenen Inhalte.
Fazit: Konkurrenz verstehen und eigene Stärken ausbauen
Eine Konkurrenzanalyse sollte nicht bei einem groben Vergleich enden. Besonders wertvoll wird sie, wenn ihr tiefer in die Inhalte einsteigt und untersucht, wann Wettbewerber erwähnt werden, welche Themen sie erfolgreich besetzen und wo Unterschiede zu eurer eigenen Sichtbarkeit bestehen.
Dabei geht es nicht darum, die Konkurrenz zu kopieren. Vielmehr könnt ihr erfolgreiche Ansätze als Inspiration nutzen, relevante Content-Gaps identifizieren und gleichzeitig Bereiche finden, in denen ihr euch bewusst absetzen könnt.
So hilft euch die Konkurrenzanalyse dabei, nicht einfach das Gleiche wie eure Wettbewerber zu machen, sondern eure eigene Positionierung gezielt weiterzuentwickeln. Informationen ChatGPT extrahieren soll, desto hilfreicher ist das Ergebnis.
Weitere Fragen?
Ihr habt Fragen dazu? Gerne unterstütze ich euch, stehe als Sparring-Partner zur Verfügung und beantworte eure Fragen. Ich freue ich mich immer über eure Nachrichten, am liebsten per WhatsApp Nachricht oder als E-Mail.
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