*Dieser Beitrag basiert auf einem YouTube-Video von Sophie Hundertmark, Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Fokus auf Chatbots und strategische AI-Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Sophie ist Forscherin und Dozentin an der Hochschule Luzern und promoviert im Bereich Conversational AI an der Universität Fribourg. Der Blogtext wurde mithilfe eines Custom GPT-Modells erstellt, das auf Sophies Video-Inhalte, Sprachstil und Fachwissen trainiert wurde. So entstehen fundierte, aktuelle Beiträge auf Basis eigener Expertise von Sophie Hundertmark.
Den Link zum Video findet ihr am Ende dieses Beitrags.
Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Thema für Unternehmen oder Tech-Expertinnen und -Experten. Sie ist im Alltag angekommen – auch bei Familien, Kindern, Eltern und Lehrpersonen.
In meinem Buch „Hey KI, was machst du da?“ zeige ich Schritt für Schritt, wie wir Kinder verantwortungsvoll an KI-Systeme heranführen können. Dabei geht es nicht nur um die Nutzung, sondern auch um kritisches Denken, Datenschutz und einen nachhaltigen Umgang mit diesen Technologien.
In diesem Beitrag greife ich einen konkreten Aha-Moment aus dem Buch auf: Wie kann KI bei der Freizeitgestaltung unterstützen – ohne dass wir das Denken an sie delegieren?
KI als Ideengeber für Tagesausflüge
Stellt euch vor, ihr möchtet einen Tagesausflug planen und habt noch keine konkrete Idee. Ein möglicher Prompt könnte sein:
„Schlag uns einen fahrradfreundlichen Tagesausflug mit Kindern in der Region XY vor, inklusive Picknick-Möglichkeiten.“
Innerhalb weniger Sekunden erhaltet ihr eine erste Inspiration. Vielleicht ein Naturpark, ein See mit Grillstellen oder eine familienfreundliche Veloroute.
Gerade im hektischen Familienalltag ist das eine enorme Zeitersparnis.
Realität immer überprüfen
Hier liegt der zentrale Lernmoment – für Kinder und für uns Erwachsene:
KI-Systeme können Fehler machen. Sie können Informationen erfinden oder Orte vorschlagen, die so nicht existieren.
Deshalb gilt:
- Nutzt KI als Inspirationsquelle.
- Überprüft Orte und Details über eine Suchmaschine oder offizielle Webseiten.
- Sprecht mit euren Kindern darüber, warum diese Überprüfung wichtig ist.
So lernen Kinder früh: KI ist ein Werkzeug – kein Ersatz für kritisches Denken.
Regentag? KI als kreative Ideenschmiede
Nicht jeder Tag eignet sich für einen Ausflug ins Freie. Gerade bei schlechtem Wetter kann KI eine wertvolle Unterstützung sein.
Ein Beispiel für einen konkreten Prompt:
„Nenne mir drei kreative Spiele für drinnen für ein sechsjähriges Kind, die alleine oder mit einem Geschwisterkind gespielt werden können.“
Je genauer eure Angaben sind, desto besser wird das Ergebnis. Ergänzt zum Beispiel:
- Alter des Kindes
- Anzahl der Kinder
- Besondere Rahmenbedingungen (z. B. zerbrechliche Gegenstände im Raum)
- Verfügbare Materialien
So lernen Kinder ganz nebenbei eine wichtige Zukunftskompetenz: präzise formulieren. Diese sogenannte Prompt-Kompetenz wird in Zukunft immer relevanter.
Aha-Momente für Eltern und Kinder
In meinem Buch endet jedes Kapitel mit einem Aha-Moment. Diese Impulse sollen:
- zum Nachdenken anregen
- konkrete Anwendungsideen liefern
- Eltern und Kinder gemeinsam ins Ausprobieren bringen
Dabei gilt immer: KI ist ein Angebot, kein Muss.
Es geht nicht darum, den Alltag zu automatisieren. Es geht darum, Systeme bewusst, reflektiert und nachhaltig einzusetzen.
Fazit: KI bewusst in den Familienalltag integrieren
Ob Wochenendausflug, Ferienplanung oder Regentag zu Hause – KI kann euch wertvolle Impulse liefern.
Der wichtigste Schritt passiert jedoch im Gespräch:
Warum überprüfen wir Vorschläge?
Welche Informationen geben wir preis?
Was entscheiden wir selbst?
Wenn wir Kinder begleiten, entwickeln sie nicht nur Medienkompetenz, sondern auch Urteilsfähigkeit und Selbstständigkeit.
Weitere Fragen?
Ihr habt Fragen dazu? Gerne unterstütze ich euch, stehe als Sparring-Partner zur Verfügung und beantworte eure Fragen. Ich freue ich mich immer über eure Nachrichten, am liebsten per WhatsApp Nachricht oder als E-Mail.
Diesen Beitrag gibt es übrigens auch als Video auf YouTube
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