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Die ultimative Gamma-Anleitung: So erstelle ich mit KI blitzschnell Präsentationen & Webseiten

*Dieser Beitrag basiert auf einem YouTube-Video von Sophie Hundertmark, Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Fokus auf Chatbots und strategische AI-Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Sophie ist Forscherin und Dozentin an der Hochschule Luzern und promoviert im Bereich Conversational AI an der Universität Fribourg. Der Blogtext wurde mithilfe eines Custom GPT-Modells erstellt, das auf Sophies Video-Inhalte, Sprachstil und Fachwissen trainiert wurde. So entstehen fundierte, aktuelle Beiträge auf Basis eigener Expertise von Sophie Hundertmark.

Den Link zum Video findet ihr am Ende dieses Beitrags.


KI-Tools verändern die Art, wie wir Inhalte erstellen – das gilt besonders für das Tool Gamma, das ich in den letzten Wochen intensiv getestet habe. Ob für Präsentationen oder Webseiten: Gamma ermöglicht es, in kurzer Zeit optisch ansprechende und strukturierte Inhalte zu generieren – ganz ohne Designkenntnisse.

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie ich Gamma konkret nutze, wie ich den Prozess mit ChatGPT kombiniere und wo die Stärken und Grenzen des Tools liegen. Alles basiert auf meinen eigenen Workflows – inklusive kleiner Hacks, mit denen du selbst in der kostenlosen Version viel aus Gamma herausholst.


Präsentationen mit Gamma & ChatGPT: Mein Workflow

Mein typischer Arbeitsprozess beginnt nicht in Gamma, sondern in ChatGPT. Dort entwickle ich mithilfe eines durchdachten Prompts zunächst den Inhalt der Präsentation.

Ein Beispiel: Für eine Präsentation über ChatGPT für Kinder (10–15 Jahre) nutze ich folgenden Prompt-Aufbau:

  • GPT soll als Präsentations-Coach im Stil eines TED Talks agieren
  • Die Präsentation ist für 20 Minuten ausgelegt
  • Es sollen 25 Slides entstehen
  • Der Inhalt wird in vier thematische Blöcke gegliedert
  • Jeder Slide enthält 3–4 Bulletpoints, ggf. mit Emojis

Mit diesem Input erhalte ich strukturierte Inhalte, die ich direkt weiterverwenden kann. Wenn nötig, verfeinere ich einzelne Passagen mit der „Kann-Funktion“ in ChatGPT (die ich in einem anderen Video ausführlich erklärt habe).


Inhalte importieren und in Gamma umsetzen

Sobald der Inhalt steht, wechsle ich zu Gamma. Hier beginnt der gestalterische Teil – und auch hier arbeite ich systematisch:

  1. Import vorbereiten:
    In der kostenlosen Version lassen sich maximal 10 Slides auf einmal erstellen. Deshalb teile ich die Präsentation in vier Blöcke und importiere sie abschnittsweise.
  2. Text einfügen:
    Gamma bietet die Möglichkeit, Texte direkt einzugeben oder Dokumente zu importieren. Ich kopiere die Inhalte Block für Block in das Eingabefeld und wähle dabei jeweils den Präsentationstyp aus.
  3. Design-Einstellungen anpassen:
    Gamma erkennt automatisch Struktur, Überschriften und Bulletpoints. Ich lege fest, ob der Text 1:1 übernommen oder in ein neues Wording umgewandelt werden soll. Für die Textmenge pro Slide empfehle ich die Einstellung „mittel“ – das sorgt für Lesbarkeit und visuelle Ausgewogenheit.
  4. Zielgruppenspezifische Hinweise geben:
    Du kannst zusätzlich Stilvorgaben wie „locker“, „spielerisch“, „kindgerecht“ oder „professionell“ ergänzen – Gamma passt das Layout und Wording entsprechend an.
  5. Slides generieren lassen und feinjustieren:
    Nach dem Generieren kannst du alle Slides manuell anpassen – Texte umstellen, Icons austauschen oder die Anordnung verändern.

Hack für die Gratis-Version: Präsentationen ohne Wasserzeichen

Ein oft übersehener Punkt: Exportierst du deine Präsentation direkt aus Gamma, erscheint standardmäßig ein Wasserzeichen („Created with Gamma“). In der kostenfreien Version lässt sich das nicht direkt abstellen – aber:

Mein Tipp:
Exportiere deine Präsentation als PowerPoint-Datei, öffne sie in PowerPoint und entferne dort das Branding über den Folienmaster. So kannst du die Gamma-Slides professionell weiterverwenden – ganz ohne sichtbare Markenhinweise.


Webseiten mit Gamma: Schnell zu einer Landing Page

Neben Präsentationen kannst du mit Gamma auch Landing Pages erstellen – also einfache Webseiten ohne komplexe Navigation oder Unterseiten. Der Aufbau ist ähnlich wie bei einer Präsentation:

  • Du gibst an, was du brauchst (z. B. eine Community-Seite)
  • Gamma unterteilt die Seite in Abschnitte (sogenannte Karten)
  • Die KI erstellt zu jedem Abschnitt automatisch passenden Text
  • Optional kannst du auch eigene Inhalte hochladen oder vorgeben

Das Ergebnis ist ein strukturierter One-Pager, der sofort mobil optimiert dargestellt wird. Überschriften, Bilder, Textabschnitte und Call-to-Actions sind bereits eingebaut.

Einzelne Abschnitte lassen sich genauso wie bei Präsentationen manuell bearbeiten oder mit neuen Texten befüllen – entweder selbst oder per KI-Editor.


Grenzen von Gamma: Was (noch) nicht geht

Auch wenn Gamma viele Aufgaben hervorragend löst, gibt es klare Grenzen:

  • Nur einseitige Seitenstrukturen: Gamma erstellt keine Navigation oder Unterseiten – es bleibt bei einer zentralen Landing Page.
  • Kein echtes Blogmodul: Auch wenn du eine Blogübersicht anlegen kannst, fehlen Funktionen wie Kategorien, Zeitstempel oder Kommentarfunktionen.
  • Export mit Einschränkungen: HTML-Export oder CMS-Anbindung sind aktuell nicht vorgesehen. Der Fokus liegt auf Präsentation & Layout, nicht auf technischer Webentwicklung.

Trotzdem: Für einfache Webpräsenzen, Projektseiten oder Event-Landing-Pages ist Gamma ein extrem schneller und optisch starker Einstieg.


Mein Fazit: Gamma als KI-Tool für visuelles Arbeiten

Gamma überzeugt mich in zwei Bereichen: bei der schnellen Erstellung hochwertiger Präsentationen und beim Aufsetzen einfacher, gut designter Landing Pages. In Verbindung mit ChatGPT entstehen innerhalb kürzester Zeit Inhalte, die nicht nur informativ, sondern auch visuell ansprechend sind.

Wer viel mit Präsentationen oder One-Pagern arbeitet – sei es beruflich, im Bildungsbereich oder für eigene Projekte – sollte Gamma definitiv ausprobieren. Und mit ein paar kleinen Workarounds (wie dem PowerPoint-Hack) holt ihr selbst aus der Gratis-Version das Maximum raus.


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