*Dieser Beitrag basiert auf einem YouTube-Video von Sophie Hundertmark, Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Fokus auf Chatbots und strategische AI-Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Sophie ist Forscherin und Dozentin an der Hochschule Luzern und promoviert im Bereich Conversational AI an der Universität Fribourg. Der Blogtext wurde mithilfe eines Custom GPT-Modells erstellt, das auf Sophies Video-Inhalte, Sprachstil und Fachwissen trainiert wurde. So entstehen fundierte, aktuelle Beiträge auf Basis eigener Expertise von Sophie Hundertmark.
Den Link zum Video findet ihr am Ende dieses Beitrags.
Wer schon mal versucht hat, eigene PIn einer Welt voller KI-Tools und monatlicher Abo-Modelle stelle auch ich mir die Frage: Muss ich wirklich für alles zahlen – oder reicht die kostenlose Version von ChatGPT? In diesem Beitrag teile ich meine Erfahrungen mit Free, Plus und Pro – und erzähle dir, welche Version sich für mich wann lohnt.
Kostenlos starten: Was ChatGPT Free alles kann
Gerade am Anfang finde ich die kostenlose Version von ChatGPT absolut ausreichend. Klassische Anfragen wie:
- „Welche Bank eignet sich für einen Verein in der Schweiz?“
- „Erstelle mir eine Liste mit Fragen zur Auswahl einer passenden Bank.“
… kann ich problemlos mit der Gratisversion durchführen. ChatGPT liefert mir passende Antworten, macht einfache Recherchen und unterstützt mich im Dialog – ganz ohne Zusatzkosten.
Natürlich stoße ich auch hier an Grenzen: Wenn ich zu viele Anfragen stelle, bekomme ich die Meldung „Limit erreicht“. Aber selbst das ist kein Grund zur Panik – ich mache dann einfach am nächsten Tag weiter oder weiche kurzfristig auf Alternativen wie Gemini oder Perplexity aus.
ChatGPT Plus: Für alle, die mehr wollen
Da ich ChatGPT regelmäßig nutze, war für mich das Plus-Abo (aktuell ca. 23 €/Monat) schnell die logische Wahl. Hier habe ich Zugriff auf Funktionen, die mir im Alltag enorm helfen:
1. Custom GPTs und Projekte
Mit Plus kann ich meine eigenen GPTs erstellen und meine Arbeit in Projekten strukturieren. So automatisiere ich Prozesse, verwandle Transkripte in Blogbeiträge oder baue Lern- und Trainingsassistenten. Gerade für Content Creation ist das ein echter Gewinn.
2. Erweiterte Funktionen
- Voller Zugriff auf GPT-5 (Flagship-Modell)
- Weniger Limits bei Datei-Uploads, Analysen und Bildgenerierung
- ChatGPT-Agent (Basisversion)
- Standard- und fortgeschrittener Audiomodus (inkl. Video/Screen Sharing)
- Eingeschränkter Zugang zu Sora (Video-Generierung)
Für mich lohnt sich Plus besonders, wenn ich Content plane, Sprachen lerne oder Projekte strukturiere.
ChatGPT Pro: Macht das Upgrade Sinn?
Ich habe auch das Pro-Abo (aktuell ca. 229 €/Monat) ausprobiert. Es richtet sich klar an Power User und Unternehmen. Folgende Funktionen habe ich hier zusätzlich entdeckt:
1. Stärkere Modelle
- Unbegrenzter Zugriff auf GPT-5 & GPT-5 Pro
- Zugriff auf o3-Pro, das Reasoning-Topmodell mit höherer Rechenleistung
2. Erweiterte Funktionen
- Deutlich höhere Limits in allen Bereichen
- Erweiterter ChatGPT-Agent (z. B. für komplexere Automatisierungen)
- Erweiterter Audiomodus (mit Video/Screen Sharing)
- Volle Nutzung von Sora zur Videogenerierung
- Zugriff auf den Codex-Agent (Preview) für Code-Generierung
Für meine tägliche Arbeit im Content-Bereich ist das oft zu viel, aber in Projekten mit Forschung oder tiefen Analysen sehe ich hier klare Vorteile.
Wann lohnt sich welches Abo?
Gratis-Version (Free):
- nutze ich, wenn ich nur schnelle Fragen habe
- reicht für einfache Recherchen und Gespräche
- ideal für den Einstieg
Plus-Version (23 €):
- ist für mich der „Sweet Spot“
- perfekt für Custom GPTs, Projekte und Content Creation
- bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Pro-Version (229 €):
- lohnt sich aus meiner Sicht nur für Power-User und Profis
- ich empfehle es nur bei sehr intensiver Nutzung
- sinnvoll für komplexe Datenanalysen, Forschung und Entwicklung
Fazit: Weniger ist oft mehr – aber nicht immer
Ich frage mich bei jedem Abo: Was brauche ich wirklich?
Oft reicht mir die kostenlose Version völlig aus. Wenn ich aber merke, dass ich regelmäßig an Grenzen stoße, meine Arbeit strukturieren will oder eigene GPTs brauche, dann ist Plus für mich die beste Wahl. Pro nutze ich nur in Projekten, wo es wirklich Sinn ergibt.
Oder anders gesagt:
„Die 23 Euro für Plus sind in Zürich nicht mal ein Mittagessen – aber sie sparen mir enorm viel Zeit.“
Weitere Fragen?
Ihr habt Fragen dazu? Gerne unterstütze ich euch, stehe als Sparring-Partner zur Verfügung und beantworte eure Fragen. Ich freue ich mich immer über eure Nachrichten, am liebsten per WhatsApp Nachricht oder als E-Mail.
Diesen Beitrag gibt es übrigens auch als Video auf YouTube
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