*Dieser Beitrag basiert auf einem YouTube-Video von Sophie Hundertmark, Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Fokus auf Chatbots und strategische AI-Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Sophie ist Forscherin und Dozentin an der Hochschule Luzern und promoviert im Bereich Conversational AI an der Universität Fribourg. Der Blogtext wurde mithilfe eines Custom GPT-Modells erstellt, das auf Sophies Video-Inhalte, Sprachstil und Fachwissen trainiert wurde. So entstehen fundierte, aktuelle Beiträge auf Basis eigener Expertise von Sophie Hundertmark.
Den Link zum Video findet ihr am Ende dieses Beitrags.
Kurz vor Weihnachten steigt für viele von euch der Shoppingdruck – Geschenke wollen gefunden, verglichen und bestellt werden. Genau jetzt bringt ChatGPT ein neues Feature, das diesen Prozess deutlich vereinfachen soll: den Shoppingmodus beziehungsweise die „Recherche für Einkäufe“. In meinem aktuellen Video habe ich mir das Feature einmal genauer angeschaut und möchte euch hier die wichtigsten Eindrücke zusammenfassen.
Warum Shopping mit KI bisher schwierig war
Vielleicht kennt ihr das: ChatGPT liefert oft nur generische Empfehlungen oder schränkt die Auswahl stark ein. Das liegt daran, dass das Modell auf Wahrscheinlichkeiten basiert – es beschreibt, was typischerweise passen könnte, nicht unbedingt, was für euch optimal ist. Deshalb greifen viele, so wie ich, lieber direkt zu Google oder klassischen Vergleichsportalen.
Der neue Shoppingmodus macht das jedoch interessanter, denn er arbeitet dialogorientiert und passt die Produktauswahl Schritt für Schritt an eure Antworten an.
Wie der neue Shoppingmodus funktioniert
Ihr findet die Funktion, indem ihr im Chatfenster auf das kleine Plus klickt und „Recherche für Einkäufe“ auswählt. Danach startet ein geführter Prozess, der sich überraschend interaktiv anfühlt.
1. Bedarf eingeben
Ich habe im Beispiel nach einer Heizdecke gesucht – schließlich wird es draußen langsam kalt. Nach Eingabe des Suchbegriffs startet der Shoppingmodus automatisch die Produktsuche.
2. Budget und Nutzung definieren
Direkt im Anschluss fragt euch ChatGPT nach ein paar Eckdaten:
- Budget (z. B. bis 100 Euro)
- Verwendungszweck (bei mir: auf dem Sofa)
- Wichtige Merkmale (z. B. waschbar)
- Bevorzugte Größe (z. B. große Decke)
Diese Basisinfos bilden die Grundlage für die erste Produktauswahl.
3. Interaktives Bewerten – fast wie Tinder für Produkte
Jetzt wird es spannend: Ihr bekommt mehrere Vorschläge und könnt diese einzeln bewerten – gefällt mir, gefällt mir nicht, nicht interessiert.
Ich nenne das liebevoll das Tinder-Prinzip für Shopping.
ChatGPT lernt dabei, welche Stile, Funktionen oder Materialien euch zusagen und welche nicht. Ich habe bewusst ein bisschen durchgeklickt, um das System zu testen.
4. Die KI sucht die „perfekte“ Option
Nach der Bewertungsrunde startet ChatGPT eine ausführlichere Analyse. Das dauert einen Moment – bei mir etwa vier Minuten. Währenddessen werden sogar Infotexte angezeigt, damit es nicht zu langweilig wird.
Dann präsentiert die KI eine Auswahl an passenden Produkten, inklusive:
- Empfehlung des „besten Modells“
- Quellenangaben
- Vergleichstabelle
- Alternativvorschläge mit Begründung
Und tatsächlich: Die vorgeschlagenen Produkte passten sehr gut zu meinen Eingaben und Swipe-Entscheidungen.
Für wen lohnt sich das neue Feature?
Der Shoppingmodus ist spannend für alle, die:
- keine Lust auf stundenlange Recherche haben
- strukturierte Entscheidungen mögen
- Produkte anhand klarer Kriterien vergleichen wollen
- Inspiration brauchen, ohne von Optionen überflutet zu werden
Weniger geeignet ist es, wenn ihr sehr spezifische technische Details sucht oder ohnehin lieber selbst direkt in Shops recherchiert.
Mein Fazit
Ich war positiv überrascht. Durch die Kombination aus gezielten Rückfragen, interaktivem Liken und einer finalen, gut strukturierten Produktübersicht fühlt sich die Funktion deutlich hilfreicher an als frühere Shopping-Versuche mit ChatGPT.
Probiert das Feature gerne einmal aus – aber kauft nicht zu viel ein. Habt einen tollen Tag und viel Spaß beim Testen.
Weitere Fragen?
Ihr habt Fragen dazu? Gerne unterstütze ich euch, stehe als Sparring-Partner zur Verfügung und beantworte eure Fragen. Ich freue ich mich immer über eure Nachrichten, am liebsten per WhatsApp Nachricht oder als E-Mail.
Diesen Beitrag gibt es übrigens auch als Video auf YouTube
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