ChatGPT oder Claude? Der Praxisleitfaden für die Toolwahl im Business-Alltag

ChatGPT und Claude sind beide gut, und genau das macht die Entscheidung so mühsam. Die meisten Unternehmen wählen einmal ein Tool und bleiben dabei, auch wenn die Hälfte ihrer Aufgaben beim anderen deutlich besser aufgehoben wäre. Dieser Leitfaden dreht die Frage um: nicht welches Tool ist besser, sondern welches passt zu welcher Aufgabe. Mit einer Entscheidungstabelle für acht typische Aufgaben, einem ehrlichen Datenschutz-Kapitel für die Schweiz, sieben fertigen Prompts und 39 verlinkten Originalquellen zum Nachprüfen.

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Warum ist die Entscheidung zwischen ChatGPT und Claude so schwierig geworden?

Noch vor zwei Jahren war die Frage einfach zu beantworten, weil es kaum Unterschiede gab. Heute ist das Gegenteil der Fall: Beide Anbieter haben eigene Arbeitsoberflächen gebaut, ChatGPT Work und Claude Cowork, beide haben mehrere Modellstufen, beide erstellen Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien, beide führen Aufgaben nach Zeitplan aus, und beide binden über Zapier Tausende weiterer Apps an. Die Unterschiede sind nicht mehr offensichtlich, sondern liegen im Detail: bei Custom GPTs, bei der Grösse des Kontextfensters, bei Claude Design, bei den Limits für geplante Aufgaben und vor allem beim Datenschutz.

Dazu kommt ein Problem, das jeder Vergleich im Netz hat: Er veraltet innerhalb von Wochen. Allein 2026 haben beide Anbieter ihr Spitzenmodell mehrfach gewechselt. Wer seine Entscheidung an einem Modellnamen festmacht, muss sie im Quartalstakt neu treffen.

Das Ergebnis sehe ich in praktisch jedem Workshop mit Schweizer Banken, Versicherungen, Spitälern und KMU: Die einen kämpfen mit einem 80-seitigen Vertrag in einem Tool, dessen Kontextfenster dafür zu klein ist. Die anderen haben eine Business-Lizenz gekauft und gehen davon aus, dass damit auch der Datenschutz geregelt ist – was er nicht ist. Und fast alle nutzen dauerhaft das schnelle Modell, obwohl der Unterschied zwischen schnellem und gründlichem Modell im Ergebnis meist grösser ist als der zwischen den beiden Anbietern.

Was ist der ChatGPT-oder-Claude-Leitfaden?

Der ChatGPT-oder-Claude-Leitfaden ist ein zehnseitiges Dokument von Dr. Sophie Hundertmark, das Unternehmen zeigt, für welche Aufgabe welches der beiden KI-Tools die bessere erste Wahl ist. Kernstück ist eine Entscheidungstabelle mit acht typischen Büroaufgaben und je einer klaren Empfehlung. Dazu kommen ein Funktionsvergleich über zwölf Themen, ein Kapitel zu ChatGPT Work und Claude Cowork inklusive geplanter Aufgaben und Integrationen, ein nüchternes Datenschutz-Kapitel mit Blick auf die Schweiz, eine vollständige Preisübersicht beider Anbieter, sieben fertige Beispielprompts und eine Checkliste mit acht Prüffragen. Jede zentrale Aussage ist mit einer von 39 verlinkten Originalquellen belegt. Der Leitfaden kostet CHF 20 und steht nach dem Kauf sofort als PDF und als Word-Datei zum Download bereit.

Konkret enthält der Leitfaden:

Für wen ist der ChatGPT-oder-Claude-Leitfaden gedacht?

Für Geschäftsleitungen und KMU, die entscheiden müssen, welches Tool im Betrieb eingeführt wird: Du bekommst eine begründete Empfehlung, die du in der nächsten Sitzung vertreten kannst – und die Argumente, warum die günstige Lizenzstufe für eure Datenkategorie möglicherweise nicht ausreicht.

Für Beratung, Treuhand und Recht, wo lange Dokumente zum Alltag gehören: Du erfährst, welches Tool achtzig Seiten am Stück verarbeitet, ohne den Zusammenhang zwischen Seite 4 und Seite 71 zu verlieren, und welche Datenschutzfragen du vor dem ersten Mandantendokument geklärt haben musst.

Für Marketing, Kommunikation und Content: Du siehst, wo Bilder, Social Media und Recherche am schnellsten von der Hand gehen, wie du deinen eigenen Schreibstil dauerhaft hinterlegst und was Claude Design für markenkonforme Folien und Layouts leistet.

Für Finanzen, Controlling und HR: Du erfährst, welches Tool direkt in deiner bestehenden Excel-Datei weiterarbeitet statt eine neue zu bauen, und welche Regeln gelten, bevor Personal- oder Kundendaten in ein KI-Tool wandern.

Für alle, die wiederkehrende Abläufe automatisieren wollen: Der Leitfaden zeigt, wie Zeitpläne bei beiden Anbietern funktionieren, wo die Limits liegen und mit welchem Werkzeug du ohne Programmierkenntnisse am weitesten kommst.

Für Trainerinnen, Dozenten und KI-Verantwortliche: Die Entscheidungstabelle und die Beispielprompts sind bewusst so formuliert, dass sie sich direkt in Schulungen und Onboardings einsetzen lassen. Die Word-Fassung darfst du dafür anpassen.

Für wen ist der Leitfaden nicht gedacht?

Nicht für Entwicklerteams, die einen Benchmark-Vergleich der Programmierfähigkeiten suchen – dafür gibt es bessere Quellen. Und nicht für den allerersten Einstieg: Der Leitfaden setzt voraus, dass du schon einmal mit ChatGPT oder Claude gearbeitet hast. Wenn du dort stehst, ist mein ChatGPT-Starterkurs der bessere Anfang.

Was unterscheidet den Leitfaden von den kostenlosen Vergleichen im Netz?

Drei Dinge. Erstens ist jede zentrale Aussage belegt: 39 Links auf Originalseiten von OpenAI, Anthropic und Zapier, im Text mit Nummern in eckigen Klammern zugeordnet. Du kannst jede Zahl bis zur Quelle zurückverfolgen – und du solltest es auch, denn genau das empfiehlt der Leitfaden dir für den Umgang mit KI generell.

Zweitens ist er für die Schweiz geschrieben und nicht aus dem Englischen übersetzt: Datenschutz mit Blick auf das revidierte DSG, die Frage nach Schweizer Datenhaltung, und der Hinweis, wann eine souveräne Lösung die richtige Wahl ist statt eines der beiden US-Systeme.

Drittens gibt es eine klare Empfehlung. Kein «kommt darauf an» über zehn Seiten, sondern eine Einschätzung, was ich für die meisten Unternehmen empfehle – und in welchen Fällen ich das Gegenteil empfehle. Ich verdiene nichts daran, für welches der beiden Tools du dich entscheidest.

ChatGPT oder Claude? Im Leitfaden findest du deine Antwort.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet der ChatGPT-oder-Claude-Leitfaden?

Der Leitfaden kostet CHF 20 als einmalige Zahlung. Es gibt kein Abo und keine Folgekosten. Nach dem Kauf stehen die Dateien sofort zum Download bereit.

Ein zehnseitiges Dokument in zwei Formaten: als PDF zum Weitergeben und als Word-Datei zum Anpassen. Inhalt sind acht Kapitel von der Entscheidungstabelle über den Funktionsvergleich, Datenschutz und Preise bis zu sieben fertigen Prompts und einer Prüfcheckliste, dazu 39 verlinkte Originalquellen.

Die Zahlung läuft über einen gesicherten Bezahlprozess mit Kreditkarte oder TWINT. Direkt nach der Zahlung bekommst du den Download-Link auf der Bestätigungsseite und zusätzlich per E-Mail. PDF und Word-Datei lassen sich auf allen Geräten öffnen.

Weil die meisten kostenlosen Vergleiche von Tools leben, die dir jemand verkaufen will, und weil sie selten belegt sind. Hier ist jede Aussage verlinkt, geprüft und mit Datum versehen. Zwanzig Franken entsprechen ungefähr einer Stunde deiner eigenen Recherchezeit – die Recherche hinter dem Leitfaden hat deutlich länger gedauert.

Erfahrungsgemäss ja, an drei Stellen. Beim Datenschutz, weil die meisten annehmen, ihre Geschäftslizenz decke mehr ab, als sie tut. Bei den geplanten Aufgaben, wo es harte Limits pro Plan gibt, die kaum jemand kennt. Und bei der Modellwahl, weil der Unterschied zwischen dem schnellen und dem gründlichen Modell im Ergebnis oft grösser ist als der zwischen ChatGPT und Claude.

Nein. Der Leitfaden ist für Anwenderinnen und Anwender geschrieben, nicht für die IT. Fachbegriffe werden dort erklärt, wo sie vorkommen. Du solltest lediglich schon einmal mit ChatGPT oder Claude gearbeitet haben.

Stand ist der 31. Juli 2026. Alle Preise, Limits und Funktionen sind zu diesem Zeitpunkt an den offiziellen Anbieterseiten geprüft. Das Stand-Datum steht auf jeder Seite, damit du beim Weitergeben immer siehst, worauf du dich stützt.

Es wird sich etwas ändern, das ist sicher. Deshalb hängen die Empfehlungen im Leitfaden bewusst nicht an Modellnamen, sondern an Aufgabentypen und Strukturen, die länger stabil bleiben. Bei grösseren Änderungen bekommst du die aktualisierte Fassung kostenlos per E-Mail.

Nein. Weder OpenAI noch Anthropic haben etwas mit diesem Leitfaden zu tun, es fliesst kein Geld und es gibt keine Affiliate-Links.

Er beantwortet die Fragen, die vor einer Entscheidung anstehen: Wo liegen die Daten, ab welcher Lizenzstufe gibt es europäische Datenhaltung, was ist standardmässig vom Training ausgenommen, und wann taugt keines der beiden Systeme. Er ist aber keine Rechts- oder Datenschutzberatung und ersetzt die Prüfung deines konkreten Falls nicht.

Dann lautet die ehrliche Antwort, dass weder ChatGPT noch Claude die richtige Wahl sind. Der Leitfaden sagt das deutlich und zeigt, in welche Richtung du stattdessen schauen solltest: souveräne Lösungen mit Schweizer Datenhaltung oder eine kontrollierte eigene Umgebung.

Meistens nicht. Der Leitfaden nennt dir die Bedingung, unter der sich ein zweites Abo rechnet, und zeigt dir mit dem Challenger-Prompt einen Weg, wie du auch mit nur einem Tool eine unabhängige zweite Meinung bekommst.

Der Kauf gilt für die persönliche Nutzung. Für Team- und Unternehmenslizenzen oder eine begleitende Schulung melde dich direkt bei sophie@hundertmark.ch – für KMU gibt es passende Workshop-Formate.

Ja, dafür ist die Word-Fassung dabei. Du kannst Kapitel streichen, dein Logo ergänzen oder eigene Beispiele einsetzen, wenn du damit intern schulst. Die Weitergabe an Dritte oder eine Veröffentlichung ist davon nicht gedeckt.

Ja. Ich mache regelmässig Einführungs- und Vertiefungsworkshops für Teams, Geschäftsleitungen und ganze Belegschaften, auf Deutsch, Englisch oder Italienisch. Melde dich einfach, dann schauen wir, was zu euch passt.

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