Wie viel Zeit spart dir KI wirklich?

Alle reden von Zeitersparnis durch KI. Kaum jemand hat Zahlen dazu. Der KI-Zeit-Bon ändert das: Du gibst zwei Zahlen ein und bekommst deinen persönlichen Zeitgewinn als Bon ausgedruckt. Kostenlos, ohne Anmeldung, in zehn Sekunden.

Gefühlte Zeitersparnis ist keine Zahl

In fast jedem Workshop höre ich denselben Satz: "KI spart uns wahnsinnig viel Zeit." Frage ich nach, wie viel genau, wird es still.

Das ist verständlich. Niemand hat Lust, neben der Arbeit noch Zeiterfassung zu betreiben. Nur führt das zu einem echten Problem: Wer keine Zahlen hat, kann weder ein Budget begründen noch erkennen, wo KI eigentlich gar nichts bringt. Und es gibt Aufgaben, bei denen KI nichts bringt. Die verschwinden bloss in der guten Stimmung.

Dazu kommt ein Denkfehler, der fast allen passiert: Wir vergessen die Nacharbeit. Der Text kommt in zwei Minuten aus dem Chat, dann sitzen wir zwanzig Minuten daran, ihn zurechtzubiegen. Im Kopf bleibt aber die Zahl zwei.

Genau dafür gibt es den KI-Zeit-Bon.

Der KI-Zeit-Bon: zwei Zahlen, ein Bon, fertig

Der KI-Zeit-Bon ist ein kleines Web-Tool, das aussieht wie ein Kassenbon. Du erfasst eine Aufgabe, und statt eines Betrags in Franken bekommst du deinen Zeitgewinn in Minuten. Es läuft im Browser, auf dem Handy genauso wie am Laptop.

1. Aufgabe eintragen

Wie lange hättest du ohne KI gebraucht? Wie lange hast du tatsächlich gebraucht? Mehr braucht es nicht.

2. Bon drucken

Ein Klick, und der Bon rechnet deinen Zeitgewinn aus. Jede erfasste Aufgabe erscheint als Position auf deinem Bon.

3. Gesamtbilanz sehen

Das Tool summiert alles: erfasste Aufgaben, Zeit ohne KI, Zeit mit KI und ganz unten der Zeitgewinn. Und wenn du fleissig bist, schaltest du unterwegs kleine Gutscheine frei.

WAS DER BON KANN:

Vier Gründe, warum sich das Messen lohnt

1. Du siehst, wo KI wirklich hilft

Nicht jede Aufgabe wird durch KI schneller. Manche werden sogar langsamer, weil die Nacharbeit alles auffrisst. Erst wenn du beides nebeneinander siehst, kannst du entscheiden, wo du KI einsetzt und wo du besser darauf verzichtest.

2. Du bekommst eine Verhandlungsgrundlage

"KI spart uns Zeit" ist ein Gefühl. "Wir haben in vier Wochen 62 Stunden gespart, davon 41 beim Schreiben von Texten" ist ein Argument. Das gilt gegenüber der Geschäftsleitung genauso wie gegenüber dem Team.

3. Du misst besser, allein weil du misst

Wer aufschreibt, überlegt vorher kurz: Ist KI hier die richtige Wahl? Diese kleine Pause verändert die Nutzung mehr als jede Schulung.

4. Zeitgewinn wird sichtbar und damit auch verteilbar

Gesparte Zeit verpufft, wenn niemand sie benennt. Sobald sie auf einem Bon steht, könnt ihr im Team darüber reden, was ihr damit macht. Früher Feierabend, mehr Zeit für Kundinnen, weniger Überstunden. Das ist eine Entscheidung, keine Zufallsgrösse.

Wenn es genauer werden soll: das KI-Zeitkonto

Der Bon ist der Kassenzettel. Das KI-Zeitkonto ist der Kontoauszug.

Die Excel-Vorlage nimmt dieselbe Idee und macht mehr daraus: Sie erfasst zusätzlich die Nacharbeit, die Qualität des Ergebnisses, den Aufgabentyp und das verwendete KI-Tool. Und sie rechnet aus, welche Tätigkeit und welches Tool bei euch tatsächlich am meisten bringen.

Ich nutze sie selbst in Workshops und in Projekten mit Kundinnen und Kunden. Deshalb ist sie so gebaut, dass sie nach der zweiten Woche noch benutzt wird und nicht schon nach dem dritten Tag in Vergessenheit gerät.

Was beim KI-Zeitkonto dabei ist:

Blatt "Anleitung"

Eine Seite, zwei Regeln, ein Beispiel. Mehr Einführung braucht es nicht.

Blatt "Erfassung"

400 vorbereitete Zeilen. Pro Aufgabe füllst du sechs Felder aus, fast alle über Dropdowns. Getippt wird nur das Datum und der Aufgabenname. Gelb hinterlegte Felder füllst du aus, weisse rechnen sich selbst.

Blatt "Auswertung"

Rechnet automatisch:

  • Netto gesparte Stunden, erfasste Aufgaben, Ersparnis in Prozent
  • Netto pro Aufgabe
  • die Verteilung auf vier Bewertungen: Ausbauen, Vorsicht, Lohnt sich trotzdem, Fehleinsatz
  • wie viel Zeit euch Fehleinsätze gekostet haben
  • Spitzenreiter und Schlusslicht bei den Tätigkeiten
  • Spitzenreiter und Schlusslicht bei den KI-Tools
  • den Feierabend-Rechner: Du gibst Zeitraum und Teamgrösse ein und siehst, wie viele Minuten früher Feierabend pro Person und Tag herauskommen

Blatt "Listen"

Alle Dropdown-Werte an einem Ort. Zwölf Aufgabentypen und sechzehn KI-Tools sind vorbereitet, darunter ChatGPT, Claude, Gemini, Microsoft Copilot, Perplexity, SwissGPT, Kontexus, Mistral, DeepL, NotebookLM und GitHub Copilot. Fehlt etwas, ergänzt du es in einer Zeile.

DAS HERZSTÜCK: DIE BEWERTUNG

Die Vorlage schaut nicht nur auf Minuten, sondern auch auf Qualität. Aus beidem entsteht automatisch eine von vier Bewertungen:

  • Ausbauen: Zeit gespart, Qualität gleich oder besser. Mehr davon.
  • Vorsicht: Zeit gespart, aber die Qualität hat gelitten.
  • Lohnt sich trotzdem: keine Zeitersparnis, dafür ein besseres Ergebnis.
  • Fehleinsatz: keine Zeitersparnis und kein besseres Ergebnis. Diese Aufgabe besser wieder ohne KI.

Diese vier Kategorien sind der eigentliche Grund, warum es die Vorlage gibt. Reines Minutenzählen führt sonst schnell zu der Schlussfolgerung, KI sei immer gut.

Bon oder Vorlage? Beides geht auch

Passt das zu dir?

Du arbeitest allein oder im kleinen Team

Du nutzt KI täglich und willst endlich wissen, ob sich das rechnet. Starte mit dem Bon, eine Woche lang, jede Aufgabe. Danach weisst du mehr über deinen Arbeitsalltag als nach jedem Zeitmanagement-Buch.

Du führst ein Team

Du sollst begründen, warum das Unternehmen KI-Lizenzen zahlt. Mit der Vorlage habt ihr nach vier Wochen echte Zahlen statt Anekdoten, inklusive der unangenehmen: Auch Fehleinsätze werden sichtbar, und genau das macht die Zahlen glaubwürdig.

Du bist für KI-Einführung, HR oder Innovation zuständig

Du brauchst etwas, das Leute freiwillig ausfüllen. Der Bon funktioniert, weil er Spass macht und zehn Sekunden dauert. Die Vorlage funktioniert, weil sie fast nur aus Dropdowns besteht.

Du gibst selbst Schulungen oder Workshops

Nutze den Bon als Einstieg und die Vorlage als Hausaufgabe zwischen zwei Terminen. Für den Einsatz in eigenen kommerziellen Schulungen melde dich kurz bei mir, dann klären wir die Lizenz in fünf Minuten.

Zwei Regeln, damit die Zahlen etwas taugen

Regel 1: Vorher schätzen

Überlege dir, bevor du anfängst, wie lange du ohne KI gebraucht hättest. Diese Zahl notierst du zuerst. Wer hinterher schätzt, schätzt fast immer zu günstig, weil das schnelle Ergebnis den Blick verstellt. Eine grobe Schätzung vorher ist mehr wert als eine präzise hinterher.

Regel 2: Nacharbeit ehrlich zählen

Korrigieren, prüfen, umschreiben, Quellen nachrecherchieren, das Ganze noch einmal von vorn: Das alles gehört zur Zeit mit KI dazu. Ohne diese Zahl sieht jede KI-Nutzung nach Gewinn aus. Mit dieser Zahl wird es interessant.

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Tool

Ist das Tool wirklich kostenlos?

Ja. Kein Konto, keine E-Mail-Adresse, keine Testphase, die irgendwann ausläuft. Der KI-Zeit-Bon ist und bleibt gratis.

Nein. Du öffnest bon.hundertmark.ch und legst los.

Direkt in deinem Browser, auf deinem Gerät. Ich sehe deine Einträge nicht und werte sie nicht aus. Mit dem Button "Alle Bons löschen" sind sie wieder weg.

Ja. Wenn du auf einem anderen Gerät oder in einem anderen Browser öffnest, startest du bei null. Wer über mehrere Geräte hinweg sammeln will, ist mit der Excel-Vorlage besser bedient.

Ja, das Tool ist für Handy, Tablet und Desktop gemacht. Auf dem Handy erfasst man eine Aufgabe am ehesten direkt danach, und genau dann sind die Zahlen am ehrlichsten.

Eine kleine Belohnung nebenbei. Je mehr Zeit du sammelst, desto mehr schaltest du frei. Nichts, was du einlösen musst, aber es macht das Erfassen deutlich weniger trocken.

Häufige Fragen zur Excel-Vorlage

Warum soll ich CHF 15 zahlen, wenn das Tool gratis ist?

Weil die Vorlage andere Fragen beantwortet. Der Bon zeigt dir, wie viel Zeit du gespart hast. Die Vorlage zeigt dir, wo, womit und zu welchem Preis bei der Qualität. Wenn du nur für dich messen willst, reicht der Bon völlig. Wenn du Zahlen brauchst, die jemand anderes sehen soll, nimm die Vorlage.

Microsoft Excel, ab Version 2016 aufwärts, auf Windows und Mac. In Google Sheets und Apple Numbers lässt sie sich öffnen, dabei können aber Dropdowns und Formatierungen verrutschen. Für die volle Funktion empfehle ich Excel.

Sofort nach der Zahlung, per E-Mail mit Download-Link. Falls in zehn Minuten nichts angekommen ist, schau kurz im Spam-Ordner nach und schreib mir sonst an sophie@hundertmark.ch.

Über Stripe, mit Kreditkarte, TWINT und weiteren gängigen Zahlungsarten. Für eine Rechnung ab mehreren Lizenzen schreib mir kurz.

Der Kauf ist eine Einzellizenz für deine eigene berufliche und private Nutzung. Wenn ihr sie im ganzen Team oder im Unternehmen einsetzen wollt, melde dich, dann finden wir eine faire Lösung. Für den Einsatz in eigenen kostenpflichtigen Schulungen brauche ich eine separate Absprache.

Ja. Im Blatt "Listen" trägst du eigene Werte ein. Bei den Tätigkeiten und Tools musst du die neue Zeile zusätzlich im Blatt "Auswertung" ergänzen, damit sie mitgerechnet wird. Das steht auch als Hinweis in der Datei.

Aktuell gibt es die deutsche Fassung. Wenn du eine andere Sprachversion brauchst, schreib mir, ich sammle die Anfragen.

Bei digitalen Produkten ist ein Umtausch nach dem Download nicht möglich. Wenn etwas nicht funktioniert oder die Datei nicht das ist, was du erwartet hast, melde dich trotzdem bei mir. Wir finden eine Lösung.

Häufige Fragen zur Methode

Wie lange soll ich messen?

Zwei bis vier Wochen sind ein guter Zeitraum. Aussagekräftig wird es ab etwa zwanzig Einträgen insgesamt, für den Vergleich einzelner Tätigkeiten oder Tools ab rund fünf Einträgen pro Zeile.

Ja. Es geht nicht um Minutengenauigkeit, sondern um Grössenordnungen und um Muster. Ob eine Aufgabe 90 oder 100 Minuten gedauert hätte, ändert am Ergebnis wenig. Ob KI dabei zwanzig Minuten spart oder fünfzehn Minuten kostet, ändert alles.

Die sind ein Sonderfall, denn hier sparst du keine Zeit, du machst etwas Zusätzliches. Erfasse sie entweder gar nicht oder trage bei "Zeit ohne KI" ehrlich null ein. Dann landet die Aufgabe in der Bewertung und du siehst am Ende, wie viel du zusätzlich tust.

Dann hast du in vier Wochen etwas gelernt, wofür andere Jahre brauchen. Es ist völlig normal, dass ein Teil der Aufgaben als Fehleinsatz endet. Wichtig ist nur, was ihr danach anders macht.

Nein, und das ist auch nicht der Anspruch. Es sind Selbstauskünfte mit geschätzten Vergleichswerten, keine kontrollierte Studie. Für interne Entscheidungen und Business Cases reicht das gut, solange man es genau so benennt.

Sonstige Fragen

Bietet ihr das auch als Workshop an?

Ja. Mein Format "Feierabend mit KI" arbeitet genau mit dieser Logik: Das Team baut an einem halben Tag eigene KI-Automatisierungen und rechnet die gewonnene Zeit direkt in früheren Feierabend um. Es gibt das Format vor Ort, als Kursreihe und als Team-Tag im Unternehmen. Schreib mir, dann schicke ich dir die Details.

Sprich mich an. Angepasste Varianten, eigenes Branding oder eine Team-Auswertung sind möglich.

Sehr gerne. Schreib mir an sophie@hundertmark.ch, ich lese jede Rückmeldung selbst.

Ein Auszug meiner Referenzen

Kontakt

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