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Diese 3 ChatGPT-Alternativen solltest du unbedingt mal testen

*Dieser Beitrag basiert auf einem YouTube-Video von Sophie Hundertmark, Expertin für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit Fokus auf Chatbots und strategische AI-Anwendungen in Unternehmen und öffentlichen Institutionen. Sophie ist Forscherin und Dozentin an der Hochschule Luzern und promoviert im Bereich Conversational AI an der Universität Fribourg. Der Blogtext wurde mithilfe eines Custom GPT-Modells erstellt, das auf Sophies Video-Inhalte, Sprachstil und Fachwissen trainiert wurde. So entstehen fundierte, aktuelle Beiträge auf Basis eigener Expertise von Sophie Hundertmark.

Den Link zum Video findet ihr am Ende dieses Beitrags.


In der KI-Welt ist ChatGPT nach wie vor ein Platzhirsch – aber längst nicht mehr allein auf weiter Flur. Immer mehr spannende Alternativen kommen auf den Markt, die teilweise ganz andere Funktionen und Schwerpunkte bieten. In diesem Beitrag stelle ich dir drei davon vor: Google Gemini, Perplexity und Swiss GPT.


Google Gemini – der Google-Chatbot mit direkter Workspace-Anbindung

Google Gemini ist Googles hauseigener Chatbot, der optisch und funktional stark an andere KI-Chat-Systeme erinnert – mit Suchleiste, Chat-Historie und Einstellungen für verschiedene Sprachmodelle.

Ein besonderes Highlight ist die direkte Integration in Google Workspace. Das bedeutet, Gemini kann z. B.:

  • Inhalte direkt in Google Docs exportieren
  • Entwürfe für Gmail erstellen
  • Termine aus dem Google Kalender abrufen

Damit das funktioniert, musst du dich mit deinem Google-Konto anmelden und entsprechende Zugriffsrechte erteilen. Hier solltest du den Datenschutz im Blick behalten – deine Daten werden auf US-Servern verarbeitet.

Modelle & Nutzungstipps:

  • Für schnelle Antworten eignet sich Gemini 2.0 Flash
  • Für komplexere Recherchen solltest du das 1.5 Pro Deep Research nutzen (dauert aber länger)
  • Du kannst auch PDFs oder andere Dokumente hochladen und dir Inhalte zusammenfassen lassen

Spannend: Mit den sogenannten Gems kannst du dir eigene spezialisierte Assistenten bauen – ähnlich wie bei den Custom GPTs von OpenAI. Allerdings sind Gems aktuell nur für den eigenen Gebrauch und nicht teilbar.


Perplexity – die KI-Suchmaschine für Recherchen

Perplexity ist weniger ein klassischer Chatbot und mehr eine intelligente Such- und Rechercheplattform. Der Fokus liegt auf fundierten Antworten mit klar gekennzeichneten Quellenangaben – ein klarer Pluspunkt für alle, die oft recherchieren.

Besondere Funktionen:

  • Auswahl verschiedener Sprach- und Bildmodelle (z. B. GPT-4, Claude, DALL·E)
  • Quellenangaben zu jeder Antwort – inkl. direkter Links
  • Möglichkeit, Dateien und Bilder hochzuladen und damit zu arbeiten
  • Spaces (ähnlich wie Projekte in ChatGPT) zum Organisieren thematischer Diskussionen
  • Fokusmodus, um gezielt in Videos, Social Media oder wissenschaftlichen Datenbanken zu suchen

Auch Bildgenerierung ist integriert, allerdings sucht Perplexity zunächst bestehende Bilder, bevor es ein eigenes Bild erstellt.

Die Gratisversion ist bereits sehr leistungsfähig und erlaubt drei Pro-Anfragen pro Tag. Die Pro-Version lohnt sich vor allem für Heavy-User, die umfangreich recherchieren.


Swiss GPT – datenschutzfreundliche Alternative aus der Schweiz

Swiss GPT ist gewissermaßen das ChatGPT „Made in Switzerland“ – mit einem entscheidenden Vorteil: Alle Daten bleiben auf Schweizer Servern und werden nicht für weiteres Training genutzt.

Die Grundlage bilden Open-Source-Sprachmodelle, die von der Schweizer Firma Elca angepasst werden – inklusive lokaler Feinheiten wie der konsequenten Nutzung von „ss“ statt „ß“.

Praktische Features:

  • Echtzeitsuche im Internet mit Quellenangaben
  • Direkte Textumformung (kürzer, länger, professioneller)
  • Übersetzung von Texten und hochgeladenen Dokumenten
  • Eigene Custom Assistenten (ähnlich wie Custom GPTs) mit bis zu 50 Datei-Uploads
  • Agenten für Automatisierungen
  • Listener-Funktion, um Meetings aufzuzeichnen und automatisch zusammenzufassen

Swiss GPT ist besonders interessant für Organisationen, die Wert auf strengen Datenschutz legen, aber dennoch moderne KI-Funktionen nutzen wollen.


Fazit – welche Alternative passt zu dir?

  • Gemini ist perfekt, wenn du ohnehin in der Google-Welt unterwegs bist und Workspace-Integrationen nutzen möchtest.
  • Perplexity spielt seine Stärken aus, wenn du viel recherchierst und Wert auf Quellenangaben legst.
  • Swiss GPT ist die datenschutzfreundliche Wahl, wenn sensible Daten verarbeitet werden.

Mein Tipp: Teste alle drei und entscheide dann, welche Funktionen für dich im Alltag wirklich einen Mehrwert bringen. So vermeidest du Tool-Überladung und behältst die Kosten im Griff.

Weitere Fragen?

Ihr habt Fragen dazu? Gerne unterstütze ich euch, stehe als Sparring-Partner zur Verfügung und beantworte eure Fragen. Ich freue ich mich immer über eure Nachrichten, am liebsten per WhatsApp Nachricht oder als E-Mail.

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